Die Nähe zur Einheimischen Bevölkerung und die Einsichten in ihr Leben war faszinierend.

Teilnehmer: Jürg & Gabriella Merki-Szappanos
Zeitraum: 10. März – 1. April 2026
Programm: Saigon – Tra Vinh – Ca Mau – Rach Gia – Ha Tien – Kampot – Koh Rong – Phnom Penh – Chau Doc – Can Tho – Saigon

*******************************************************************************

Zuerst: Es hat alles besten funktioniert! Aus unserer Sicht war die Reise ein voller Erfolg. Die Hotels, in denen wir übernachteten, waren alle sauber, mit gutem Komfort. Auch die Verständigung in Englisch war in allen Hotels möglich, wenn auch nicht immer fliessend.

Unsere Route im Mekongdelta führte uns in ein Gebiet abseits des Touristenstromes. Mit unserem englischsprachigen Führer (Hr. Long) und dem Chauffeur (Hr. Lam), haben wir uns sehr gut verstanden. Wir haben dank ihnen viel Interessantes gesehen und über das Mekongdelta erfahren. Auf unseren Wunsch und zur Freude der Herren Long und Lam haben wir immer in den einheimischen Lokalen gegessen. Sie nahmen Rücksicht auf unser Alter und dass wir die feuchte Hitze nicht immer gut vertragen haben, was heisst, wir hatten immer wieder mal eine kleine Mittagpause. Auch sonst gingen sie sehr gut auf unsere Wünsche ein.

Die Nähe zur Einheimischen Bevölkerung und die Einsichten in ihr Leben war faszinierend. Wir haben uns nie als Aussenseiter gefühlt, die Leute sind freundlich und Besuchern gegenüber sehr aufgeschlossen. Die unterschiedlichen Landschaften des Deltas – Die Kokoswälder im Norden, die ausgedehnten Reiskulturen in der Mitte und die Mangrovenwälder im Süden – und die üppige Vegetation sind sehr beeindruckend. Auch die Besuche in den Naturparks und den verschiedenen Höhlen waren ein Erlebnis.

Für die Einreise nach Kambodscha, haben wir bereits in der Schweiz ein Visum eingeholt. Am Zollamt in Kampot ist die Einreise mit einem Visum on arrival absolut normal. Vielmehr war unser Visum von zu Hause, den Zollbeamten nicht geläufig. Sie wollten uns trotzdem ein Visum on arrival verkaufen, und erst der Chef hat dann verstanden, dass unser Visum gültig ist.
Die Ruhetage auf Koh Rong haben wir sehr genossen, nachdem die 10 Tage im Mekong doch recht anspruchsvoll waren.

Kambodscha war das, was Touristen erwarten, und wir schwammen an den meisten Orten im Touristenstrom mit. Auch hier hatten wir gute Hotels und gute Reisebegleitung (deutschsprachig). Die Region um Siem Reap hat uns kulturell und geschichtlich sehr beeindruckt. Der Tempel von Banteay Srei war für uns der schönste. Kambodscha hat aufgrund der kulturellen und geschichtlichen Vergangenheit den Eindruck eines armen und geschundenen Landes hinterlassen. Im Gegensatz dazu ist Pnom Penh eine aufwärtsstrebende Grossstadt.
Wenn man die feuchte Hitze verträgt uns sich gerne abseits vom Tourismusstrom bewegt, ist die Reise sehr empfehlenswert.

Mit freundlichen Grüssen

Jürg & Gabriella Merki-Szappanos